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Erster Marathon in Genf: Julies emotionaler Zieleinlauf

Julie, ehemalige Turnerin, musste ihren Lieblingssport wegen der Covid-19-Pandemie aufgeben. Nach dieser langen Pause beschloss sie, in die Fußstapfen ihres triathlonbegeisterten Vaters zu treten. Ihre Leidenschaft für Sport und Laufen ging damit aber noch weiter. Drei Jahre später schenkten ihr ihre Eltern einen Startplatz für den Generali Genève Marathon. Für Julie war es weit mehr als nur ein Wettkampf, sondern ein echtes Erfolgserlebnis. Sie erzählt uns ihre Geschichte.

Julie erreicht emotional das Ziel ihres ersten Marathons in Genf nach 42,195 Kilometern.

Wie ist dein Generali Genève Marathon gelaufen?

Zu Weihnachten haben mir meine Eltern einen Startplatz für den Genfer Marathon geschenkt. Bei meinem ersten Marathon war das Ziel, Hand in Hand mit meinem Vater ins Ziel zu laufen und dabei so viel Spaß wie möglich zu haben.

Diese 42 Kilometer liefen richtig gut. Wir hielten von Anfang bis Ende ein sehr gleichmäßiges Tempo, ich fühlte mich super! Keine Schmerzen in den Beinen, keine besonderen Probleme. Ich werde den Moment nie vergessen, als ich das 30-Kilometer-Schild sah. Da wurde mir bewusst, was ich gerade machte. Denn ja, selbst heute kann ich es noch kaum glauben. Die Emotionen kamen hoch, mein Kopf begann, mir ein paar Streiche zu spielen. Mein Vater setzte mir dann kleine Zwischenziele: die nächste Verpflegungsstation, die Passage durch den Tunnel mit einem DJ. Und er wiederholte immer wieder: „Genieß es, Juju.“

Also gingen wir Schritt für Schritt weiter, hielten unser geplantes Tempo und gaben auf keinen Fall auf. Mein Vater und meine Liebsten, die entlang der ganzen Strecke dabei waren, unterstützten mich enorm, bis wir die berühmte Ziellinie überquerten. Es tat so gut, sie zu sehen!

Bei Ernährung und Flüssigkeitszufuhr war ich etwas unsicher. Bei langen Läufen hatte ich meinen Körper daran gewöhnt, alle 35 bis 40 Minuten zu essen und zu trinken. Sollte ich am Marathontag ein Fruchtmus oder eine Trinkflasche mitnehmen? Letztlich vertraute ich den Verpflegungsstationen und fand dort alles, was ich brauchte. Ich wechselte zwischen süßem Kuchen und TUC-Crackern, dazu ein Glas Wasser. So hatte ich keinen Leistungseinbruch und auch keine Bauchschmerzen.

Gemeinsam mit meinem Vater überquerte ich nach 4:12:58 Stunden die Ziellinie des Genfer Marathons.

Wie hast du die Vorbereitung auf den Generali Genève Marathon gestaltet?

Durch die Vorfreude, den Druck und den Respekt vor dieser Distanz begann ich, mein Trainingspensum recht schnell zu steigern, ohne einem konkreten Trainingsplan zu folgen. Schon bald bekam ich Knieschmerzen, hörte aber nicht sofort auf. So hatte ich im Januar eine Sehnenentzündung im Knie. Bis zum Marathon wurde ich von einem Physiotherapeuten betreut und machte Krafttraining. Anschließend stieg ich mit einem speziellen vierwöchigen Wiedereinstiegsplan wieder ins Lauftraining ein.

Am 20. März startete ich meine Marathonvorbereitung mit der RunMotion-Coach-App. Ich entschied mich für einen Plan mit vier Laufeinheiten pro Woche, ergänzt durch Schwimmen, Radfahren und Kraft- und Konditionstraining.

Zwei Wochen vor meinem Ziel hatte ich einen starken Durchhänger, aber ich fing mich schnell wieder und stand am Tag des Generali Genève Marathon topfit an der Startlinie.

Was motiviert dich zum Laufen?

In erster Linie laufe ich aus Freude! Dieses Gefühl finde ich beim Laufen mit meinen Freundinnen, Freunden und meiner Familie, aber auch dann, wenn ich Ziele wie dieses erreiche.

Wie hast du die RunMotion-Coach-App kennengelernt?

Ich habe die RunMotion-Coach-App beim RunMotion Coach Marathon de Chambéry im Jahr 2021 kennengelernt, wo ich den Halbmarathon gelaufen bin.

Was hat dich dazu bewegt, die App herunterzuladen und zu testen?

Ich habe sie dank Maxime heruntergeladen, der bei RunMotion Coach arbeitet.

Was gefällt dir an der App besonders gut?

Ich finde, die App ist einfach zu bedienen und übersichtlich. Der Trainingsplan ist leicht verständlich, und man sieht auf einen Blick, wie die kommenden Wochen aufgebaut sind.

Was ist nach dem Generali Genève Marathon deine nächste sportliche Herausforderung?

Mein nächstes Ziel ist der Triathlon L in Paladru, den ich im kommenden September im Team absolvieren werde.

Glückwunsch, Julie, du kannst unglaublich stolz auf dich sein! Den ersten Marathon zu laufen, hat immer einen ganz besonderen Zauber … 🤗