
Nico war schon immer sportbegeistert und spielte nacheinander Rugby, Fußball und Handball. Für ihn bedeutete Bewegung stets Wohlbefinden und Ausgleich. Durch seine Arbeit wurde Laufen zu einer täglichen Routine. Doch erst nach seinem Umzug nach Annecy entdeckte er den Trailrunning-Sport, eine echte Offenbarung. Fasziniert von dieser Disziplin verließ er die Trails nicht mehr und fand darin die perfekte Mischung aus Selbstüberwindung und Naturerlebnis. Heute erzählt er uns von seiner ersten Ultra-Erfahrung: den 90 km du Mont-Blanc.
Inhaltsverzeichnis
Wie liefen deine 90 km du Mont-Blanc?
Dieser Lauf war mein wichtigstes Saisonziel. Es ging mir nicht darum, eine bestimmte Zeit zu erreichen, sondern einfach darum, dieses anspruchsvolle Rennen zu finishen: 90 Kilometer mit 6.300 Höhenmetern. Schon am Start waren meine Beine und mein Gefühl hervorragend, ich konnte es kaum erwarten, loszulegen. Während des Rennens hatte ich tolle Begegnungen im Läuferfeld und spannende Gespräche. Dazu kamen atemberaubende Landschaften und ideales Wetter.
Zur Hälfte des Rennens machte sich die Müdigkeit bemerkbar, doch meine Entschlossenheit blieb ungebrochen. Ein prägender Moment: 20 Kilometer vor dem Ziel war ich völlig erschöpft und nickte mitten in einem Anstieg für ein paar Minuten auf einem Stein ein. Erst das Klackern der Stöcke eines anderen Läufers weckte mich und brachte mich wieder in Bewegung. Nach 18:33 Stunden Belastung überquerte ich die Ziellinie völlig ausgepowert, aber unglaublich stolz auf mich.
Wie hast du dich auf die 90 km du Mont-Blanc vorbereitet?
Sobald ich durch die Verlosung, sieben Monate vor dem Rennen, meinen Startplatz erhalten hatte, begann meine Vorbereitung. Ich trainierte fünf- bis siebenmal pro Woche, trotz einiger arbeitsbedingter Unterbrechungen. Diese Konsequenz ermöglichte es mir, das Rennen unter guten Bedingungen zu finishen. Ich hatte das Glück, weder Verletzungen noch echte Zweifel zu erleben, denn mein Körper reagierte gut auf den Trainingsumfang.
Wenn ich in meiner Vorbereitung etwas verbessern könnte, dann wären es mehr lange Einheiten im Hochgebirge. Ein dreitägiges Trainingslager auf der Strecke half mir, besser zu verstehen, was mich erwarten würde, und mich mental auf dieses gewaltige Projekt vorzubereiten, natürlich immer mit einem Lächeln.
Was motiviert dich zum Laufen?
Laufen ist für mich echte Freiheit. Ich mag sowohl die Herausforderung, meine Leistung zu steigern, etwa Zeit oder Platzierung, als auch legendäre Rennen wie die 90 km du Mont-Blanc oder die Maxi Race, die mich aus meiner Komfortzone holen. Diese Erfahrungen helfen mir, mich körperlich und mental besser kennenzulernen. Dieser Wunsch, über mich hinauszuwachsen, ist auch der Grund, warum ich mich auf einen Ultratrail pro Jahr beschränke: Jedes Abenteuer ist besonders und intensiv.
Wie hast du die RunMotion-Coach-App kennengelernt?
Durch Matteo, den Kommunikationsverantwortlichen bei RunMotion Coach.
Was hat dich dazu motiviert, die App herunterzuladen und zu testen?
Die Neugier, eine neue Art des Trainings zu entdecken, insbesondere mit einem Trainingsplan, der auf einem Algorithmus basiert.
Was gefällt dir an der App besonders?
Besonders schätze ich die individuelle Trainingsplanung und die Möglichkeit, andere Aktivitäten wie Radfahren, Krafttraining oder Schwimmen hinzuzufügen, auch wenn ich Letzteres nicht besonders oft nutze.
Was ist nach den 90 km du Mont-Blanc deine nächste sportliche Herausforderung?
Nach den 90 km du Mont-Blanc ist mein nächstes Ziel die SaintéSprint, ein 24-Kilometer-Lauf im Rahmen der SaintéLyon.

Glückwunsch, Nico, zu dieser großartigen Leistung … 🚀