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SaintéLyon 82 km: Denis läuft trotz Hüftprothesen ins Ziel

Denis erreicht bei der SaintéLyon über 82 Kilometer trotz Hüftprothesen erfolgreich das Ziel.

Denis erzählt von seiner SaintéLyon 2024 über 82 km. Von seiner Vorbereitung mit RunMotion bis zum Rennen berichtet er über alles. Sein Erlebnisbericht.

Wie ist deine SaintéLyon gelaufen?

Ich habe die SaintéLyon in 10:57 Stunden geschafft. Bis Kilometer 50 lief alles perfekt und ich hatte richtig Spaß. Danach machten sich Schmerzen in den Sprunggelenken bemerkbar, aber sie haben mich nicht aus dem Konzept gebracht. Nach Chaponost waren die letzten 14 km hart, aber ich wusste, dass das Ziel nah war. Zuvor hatte ich bereits zweimal an der Saintexpress über 45 km teilgenommen, diesmal wollte ich mich jedoch der kompletten SaintéLyon stellen.

Mit 53 Jahren und zwei Hüftprothesen, weshalb Straßenläufe nicht empfehlenswert sind, brenne ich weiterhin für die sportliche Herausforderung und lasse mich von Hindernissen nicht aufhalten. Nach dem Rennen tat mir alles weh, nur die Hüften nicht. Das ist schon ein Sieg für sich. Das Härteste an diesem Lauf? Die steilen Anstiege, die den Rhythmus brechen, und die endlosen Downhills.

Wie hast du dich auf die SaintéLyon vorbereitet?

Wegen meiner Hüftschmerzen vor den Operationen im Jahr 2017 hatte ich mich dem Radsport zugewandt. Ich fahre jedes Jahr 13.000 km Rad und nehme an FSGT- und FFC-Rennen sowie an Jedermann-Radrennen teil. Nach den Operationen habe ich ab August jedes Jahr wieder mit dem Laufen begonnen, hauptsächlich mit Trailrunning. Die Weinlese im September macht meine Vorbereitung durch meinen Beruf als Kellermeister nicht gerade einfacher. Da ich nur acht Wochen Zeit hatte, um mich auf die SaintéLyon vorzubereiten, entschied ich mich für vier Trainingseinheiten pro Woche, darunter lange Läufe am Freitag.

Dank RunMotion Coach hatte ich einen strukturierten Trainingsplan, der mir half, Verletzungen zu vermeiden, obwohl ich anfangs Schmerzen in der rechten Wade hatte. Dieses Coaching ermöglichte es mir, kontinuierlich Fortschritte zu machen, ohne zu zweifeln. Bis auf eine Einheit im Kraft- und Konditionstraining habe ich alle Trainingseinheiten absolviert.

Für die langen Läufe ging ich morgens um 5:30 Uhr vor der Arbeit los und startete anschließend direkt in meinen Arbeitstag. Das brachte mir einige amüsierte Blicke meiner Kollegen ein, die es gewohnt sind, mich mit dem Fahrrad kommen zu sehen oder dabei zuzuschauen, wie ich für den Heimweg Umwege in Kauf nehme!

Was motiviert dich zum Laufen?

Alles: Ziele erreichen, meine Grenzen verschieben und Spaß haben. Dazu kommen die Atmosphäre, das Adrenalin am Start und die großartigen Landschaften. Bei dieser SaintéLyon boten die Sterne und die Stirnlampen der Läufer bei bestem Wetter ein einzigartiges Spektakel. Laufen verlangt auch eine gesunde Lebensdisziplin, die ich schätze. Bei der Ernährung bin ich allerdings nicht immer so streng, ich bin ein Genussmensch und keltere jedes Jahr 2,2 Millionen Flaschen Wein! Im Oktober und November habe ich dennoch weder einen Tropfen Wein getrunken noch Schokoaufstrich gegessen. Eine Leistung, die fast so groß war wie das Finish bei der SaintéLyon.

Wie hast du die RunMotion-Coach-App kennengelernt?

Ich habe sie bei der Anmeldung zur SaintéLyon entdeckt. Ohne diese Aktion wäre sie mir vielleicht entgangen.

Was gefällt dir an der App am besten?

Alles ist gut gemacht: die Einfachheit, die Flexibilität der Einheiten und die Tipps. Zum Beispiel konnte ich eine Einheit problemlos verschieben, um sie an meinen vollen Terminkalender anzupassen. Die Belastungsstufen sind optimal auf meine Fähigkeiten abgestimmt, sodass ich effizient Fortschritte machen konnte. Auch die Tipps sind sehr interessant und ein echter Mehrwert. Außerdem gefallen mir die Einheiten im Kraft- und Konditionstraining sehr gut.

Was ist nach der SaintéLyon deine nächste sportliche Herausforderung?

Darüber denke ich noch nach. Ich würde gerne die Trace des Maquisards laufen, aber das könnte meine Vorbereitung auf die Radsportsaison gefährden, die im März beginnt.

Dein Schlusswort?

Danke an RunMotion Coach für diese bereichernde und effektive Erfahrung. Trotz der Herausforderungen durch mein Alter und meine Hüftprothesen konnte ich mir den Traum erfüllen, die SaintéLyon zu finishen. Dieses Abenteuer wird für immer in meiner Erinnerung bleiben.

Denis erreicht beim SaintéLyon 82-Kilometer-Traillauf trotz Hüftprothesen erfolgreich das Ziel.

Glückwunsch, Denis, zu dieser starken Leistung und gute Erholung. Ein Glas Wein hast du dir wirklich verdient 😉