
Alexandre begann 2014 mit dem Laufen. Der entscheidende Moment kam bei einem Spaziergang am Seeufer in Aix-les-Bains, als er erschöpfte Läufer über die Ziellinie kommen sah. Es war der mittlerweile nicht mehr veranstaltete Ultra-Trail InterLac, der vom Lac d’Annecy über den Semnoz zum Lac du Bourget führte, auf einer Strecke von 75 km mit rund 3.500 Höhenmetern. Neugierig und motiviert dachte er sich, dass das ein großartiges Abenteuer sein könnte, und meldete sich im folgenden Jahr an! Heute wartet eine ganz andere Herausforderung auf ihn: seinen ersten IRONMAN zu finishen. Und zwar den IRONMAN Portugal Cascais!
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Wie lief dein IRONMAN Portugal Cascais?
Der IRONMAN Portugal Cascais lief wunderbar. Mein Ziel war eine Zeit um 11:30 Stunden, und mit 10:56 Stunden habe ich dieses Ziel deutlich übertroffen. Die ganze Zeit über hatte ich ein gutes Gefühl, auch wenn ich beim Schwimmen wegen beschlagener Schwimmbrille kurz ins Brustschwimmen wechseln musste, um die Innenseite der Brille zu reinigen. Trotz dieses kleinen Problems lief das Schwimmen gut, danach ging es auf die 180 km lange Radstrecke. Auch diese verlief gut, obwohl die letzten Kilometer mit Gegenwind hart waren.
Während der letzten 30 km auf dem Rad fragte ich mich, wie ich danach noch einen Marathon laufen sollte, denn meine Oberschenkel fühlten sich bereits ziemlich übersäuert an. Da es mein erster IRONMAN war, ging ich, abgesehen vom Respekt vor der Größe dieser Herausforderung, relativ entspannt an den Wettkampf heran. Gleichzeitig war ich hoch motiviert, meine Endzeit so weit wie möglich zu verbessern!
Wie hast du deine Vorbereitung auf den IRONMAN Portugal Cascais gestaltet?
Meine spezifische Vorbereitung dauerte etwa zwei Monate. Da ich zu Beginn und in der Mitte der Saison mehrere Trailruns absolviert hatte, startete ich nicht bei null. Das Schwimmen war wirklich der Auslöser für die intensive Vorbereitungsphase. Ich habe sogar vier Schwimmstunden im Aqualac genommen, um wieder auf einer soliden Grundlage aufzubauen. Mit rund zwei Schwimmeinheiten pro Woche, drei bis vier Laufeinheiten und einer langen Radausfahrt am Wochenende verlief meine Vorbereitung insgesamt sehr gut. Im letzten Monat erhöhte ich die Trainingsbelastung noch einmal, unter anderem mit dem 10-km-Lauf der Foire de Chambéry und einem anschließenden 15-km-Lauf.
An den beiden darauffolgenden Samstagen absolvierte ich dann zwei Test-Triathlons mit jeweils 3 km Schwimmen im Lac du Bourget, 150 km Radfahren und 25 km Laufen. Bei diesen beiden letzten großen Trainingseinheiten beschloss ich, mir für den Wettkampftag eine richtige Mahlzeit für den Wechsel vom Radfahren zum Laufen vorzubereiten, denn ich hatte jedes Mal wirklich großen Hunger! Und genau so kam es: Am Tag des IRONMAN war ich froh, meine Mahlzeit im Wechselbeutel zu haben. Ich musste mich tatsächlich kurz hinsetzen und essen, bevor ich den Marathon in Angriff nahm!
Was motiviert dich zum Laufen?
In erster Linie motiviert mich, meine Ziele zu erreichen. Große Events reizen mich immer mehr, etwa der UTMB oder die Diagonale des Fous. Der IRONMAN war eine weitere große Herausforderung für mich!
Wie hast du die RunMotion Coach App entdeckt?
Ich habe die RunMotion Coach App kennengelernt, als ich in einem Leichtathletikverein trainiert habe.
Was hat dich dazu motiviert, die App herunterzuladen und zu testen?
Die Seriosität der Gründer und die Tatsache, dass sich die App an jeden Läufer und seine Ziele anpasst.
Was gefällt dir an der App am besten?
Das Design ist sehr praktisch und intuitiv. Außerdem gefallen mir die Vielfalt der Trainingseinheiten und die Anpassungsfähigkeit an zeitliche Vorgaben.
Was ist nach dem IRONMAN Portugal Cascais deine nächste sportliche Herausforderung?
Nach dem IRONMAN Portugal Cascais habe ich mehrere Ziele im Blick, allen voran den UTMB im Jahr 2025. Nach dem CCC und dem TDS fehlt mir nur noch der UTMB, das wäre der absolute Höhepunkt.

Herzlichen Glückwunsch, Alex, zu dieser starken Leistung beim IRONMAN Portugal Cascais. Darauf kannst du wirklich stolz sein! 👏