
Laufen ist für Matteo eine echte Herzensangelegenheit. 2015 begann er eher zufällig mit diesem Sport und war schnell begeistert. Außerdem ist er für die Kommunikation bei RunMotion Coach verantwortlich. Matteo ging nach einem 3-monatigen Halbmarathon-Trainingsplan beim Halbmarathon am Lago Maggiore an den Start.
Inhaltsverzeichnis
Wie lief dein Zielrennen beim Halbmarathon am Lago Maggiore?
Ich peilte eine Zeit um 1:21 an, also ein Tempo von 3:50 min/km. Im Hinterkopf hatte ich aber schon den Wunsch, die 1:20-Stunden-Marke zu knacken. Ob mir das beim Halbmarathon am Lago Maggiore gelungen ist? Das erfährst du gleich unten.
Nach einer erholsamen Nacht und einer guten Stärkung mache ich mich auf den Weg zum Start. Nachdem ich meine Startnummer abgeholt und die Atmosphäre aufgesogen habe, gehe ich direkt zum Aufwärmen. An diesem Sonntagmorgen sind die Bedingungen top. Rund 12 Grad, blauer Himmel. Nach dem Einlaufen absolviere ich noch ein paar Lauf-ABC-Übungen und Dehnungen. Ein schneller Blick auf meine Uhr, und schon ist es Zeit, an die Startlinie des Halbmarathons am Lago Maggiore zu gehen. Peng. Jetzt gibt es kein Zurück mehr, es geht los.
Vom Publikum getragen laufe ich die ersten drei Kilometer in 3:43 min/km. Ich sage mir, dass ich mich jetzt auf keinen Fall mitreißen lassen darf und bei meinem Zieltempo von 3:50 min/km bleiben muss. Also nehme ich ganz natürlich etwas Tempo raus und laufe die nächsten fünf Kilometer im Schnitt in 3:48 min/km. Zu diesem Zeitpunkt habe ich schon etwa ein Drittel der Gesamtdistanz geschafft und fühle mich unglaublich gut. Das nutze ich, um zu beschleunigen, und absolviere die nächsten vier Kilometer in 3:45 min/km. 12 Kilometer sind schon geschafft. Es geht wahnsinnig schnell!
Bei Kilometer 13 wartet die größte Schwierigkeit der Strecke auf mich. Ein Kilometer leicht ansteigend mit durchschnittlich 1,5 Prozent Steigung. Ich weiß, dass das die Hauptschwierigkeit ist, vielleicht sogar die einzige der Strecke. Ich beiße die Zähne zusammen und sehe, dass auch die anderen Läufer zu kämpfen haben. An diesem Anstieg werde ich nicht langsamer, im Gegenteil, ich überhole sogar einige Konkurrenten. Zu diesem Zeitpunkt liege ich auf Platz 11. Sobald ich diese Steigung hinter mir habe, weiß ich, dass der nächste Kilometer leicht bergab geht. Also lasse ich meine lange Schrittlänge arbeiten und laufe den 14. Kilometer in 3:34. Es sind noch 7 km.

Und diese letzten 7 Kilometer des Halbmarathons am Lago Maggiore sind dem Wind voll ausgesetzt. Zum Glück kann ich mich an eine Gruppe von drei Läufern hängen. Ich setze mich hinter sie und bleibe im Windschatten. Zwei der drei Läufer vor mir müssen abreißen lassen, wir sind nur noch zu zweit. Die Kilometer vergehen, die Ziellinie rückt immer näher. Noch drei Kilometer, und es wird von Meter zu Meter härter. Es fällt mir zunehmend schwer, dem Läufer vor mir zu folgen. Ich muss meinen Konkurrenten schließlich ziehen lassen.
1,5 Kilometer vor dem Ziel sehe ich einen Konkurrenten von hinten aufkommen. Ich bleibe ruhig und setze mich hinter ihn. Ich laufe den 20. Kilometer in 3:48, es ist wirklich höchste Zeit, diesen Halbmarathon zu beenden, meine Kräfte schwinden. Doch das Ziel des Halbmarathons am Lago Maggiore ist ganz nah. Deshalb gebe ich alles, selbst wenn ich direkt nach der Ziellinie zusammenbrechen sollte.
Ich absolviere auch den 21. Kilometer noch in 3:43. Dann bleibt fast nichts mehr, höchstens noch hundert Meter. Mit einem letzten Kraftakt kann ich meinen Konkurrenten abschütteln und überquere die Ziellinie nach 1:19:30 auf Platz 9 beim Halbmarathon am Lago Maggiore! Das ist weit mehr als nur Ziel erreicht, und ich lasse meiner Freude freien Lauf!
Wie hast du die Vorbereitung auf den Halbmarathon am Lago Maggiore gestaltet?
Mein ursprüngliches Ziel war, den Halbmarathon am Lago Maggiore in 1:21 zu laufen. Um dieses Ziel zu erreichen, habe ich einen 12-wöchigen Trainingsplan mit RunMotion Coach gestartet, mit 5 Laufeinheiten pro Woche.
Was motiviert dich am Laufen?
Laufen ist ganz einfach meine persönliche Auszeit. Dieser Ausdauersport hilft mir, neue Energie zu tanken und mich ganz auf mich selbst zu konzentrieren.
Wie bist du auf die RunMotion Coach App aufmerksam geworden?
Nachdem ich für mein Studium meine Heimatstadt Chambéry verlassen hatte, musste ich auch meinen Leichtathletikverein aufgeben. Mit den Anforderungen meines Studentenlebens fand ich nicht mehr wirklich Zeit fürs Training und hatte vor allem keine Lust, mich in einem neuen Verein anzumelden. Also machte ich mich auf die Suche nach einem digitalen Laufcoach, und RunMotion Coach schien mir die sinnvollste Lösung zu sein.
Was gefällt dir an der RunMotion Coach App am besten?
Ich liebe die Vielfalt der vorgeschlagenen Einheiten. Außerdem gefällt mir sehr, dass man zwischen drei verschiedenen Coach-Typen wählen kann, auch wenn Coach Philippe manchmal ein bisschen nervig ist!
Was ist deine nächste sportliche Herausforderung?
Meine nächste Herausforderung ist erst einmal Erholung. Nein, im Ernst, bis zum Jahresende habe ich kein sportliches Ziel mehr. Aber 2023 würde ich gerne den Schritt auf die Marathondistanz wagen. Warum nicht beim Marathon von Annecy!