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Bier nach dem Training: Regeneration oder Mythos?

Läufer trinkt nach dem Training alkoholfreies Bier zur Regeneration im Ausdauersport.

Du kennst sicher den Mythos, dass Bier nach dem Sport die Regeneration fördert. Deshalb trinken viele Läuferinnen und Läufer nach dem Training oder einem Wettkampf ein kühles Bier, meist in geselliger Runde mit Freunden. Einige Nährstoffe sind tatsächlich enthalten, doch Alkohol bringt auch klare Nachteile mit sich. Also, ist ein Bier zur Regeneration wirklich sinnvoll, oder eher Mythos als Realität?

Die Vorteile von Bier nach dem Sport

Zu den Zutaten von Bier gehören Wasser, Gerstenmalz und oft Hopfen, manchmal auch andere Getreidesorten oder Pflanzen. Damit liefert Bier Kohlenhydrate, die helfen können, die Kohlenhydratspeicher wieder aufzufüllen, sowie kleine Mengen an Vitamin B3, B5 und B6, Magnesium und Kalium.

Auf den ersten Blick sind das gute Argumente dafür, dass Bier die Regeneration unterstützen und zur Flüssigkeitszufuhr beitragen kann.

Aber was ist mit dem Alkohol?

Bier enthält Alkohol, meist zwischen 4 und 9 Prozent. Wenn du dazu gleich einen halben Liter trinkst, kommt schnell eine beachtliche Menge zusammen. Entgegen einem verbreiteten Irrtum sorgt Bier nicht für eine gute Rehydrierung, im Gegenteil, Alkohol wirkt harntreibend. Das bedeutet, dass dein Körper mehr Wasser und Salz ausscheidet als normal. Deshalb musst du oft deutlich häufiger auf die Toilette.

Alkohol verlangsamt außerdem die Proteinsynthese, einen wichtigen Prozess für die Reparatur und Regeneration der Muskulatur. Deshalb sollte Alkohol nicht das Erste sein, was du nach einer Belastung zu dir nimmst. Dein Körper braucht dann vor allem Nährstoffe und Kohlenhydrate, um sich nach dem Ausdauersport zu erholen. Hinzu kommt, dass Alkohol leere Kalorien liefert, also Energie ohne nennenswerte Vitamine oder Mineralstoffe, die deinen Muskeln bei der Erholung helfen.

Schließlich hilft ein hoher glykämischer Index zwar dabei, die Kohlenhydratspeicher schnell wieder aufzufüllen, kann aber auch Blutzuckerspitzen auslösen und bei zu hohem Konsum eine Gewichtszunahme begünstigen. Nach einem langen Rennen ist das weniger problematisch, im Alltag wird ein Überschuss an Kohlenhydraten jedoch als Fett gespeichert.

Bier nach dem Sport, gut für die Stimmung?


Regeneration im Ausdauersport findet auch im Kopf statt. Gesellige Momente tun dem Wohlbefinden gut und müssen deshalb nicht tabu sein. Wichtig ist nur, direkt nach dem Training oder Wettkampf zuerst ausreichend zu trinken, am besten Wasser, und etwas zu essen, damit dein Magen nicht leer bleibt.

Zu den Lebensmitteln nach der Belastung, also vor dem Bier, gehören vor allem Kohlenhydrate wie Pasta, Reis oder Vollkornbrot und Proteine wie Kochschinken oder ein Proteinriegel.

Und alkoholfreies Bier, taugt das für die Regeneration?

Wir kennen dich, du willst eigentlich wirklich ein Bier trinken. Dann ist alkoholfreies Bier ganz klar die beste Wahl. Immer mehr Marken bringen alkoholfreie Biere auf den Markt, oft allerdings mit zugesetztem Glukosesirup.

Die gesündere Lösung ist das handwerklich gebraute Run’Hard, das Regenerationsbier, das wie wir aus den Alpen kommt. Die zwei großen Pluspunkte dieses alkoholfreien Getränks sind sein niedriger glykämischer Index, ganz ohne zugesetzten Zucker, und die Tatsache, dass es zu den kalorienärmsten Bieren auf dem Markt gehört. Zusätzlich werden Pflanzen hinzugefügt, die für einen einzigartigen Geschmack sorgen und die Regeneration unterstützen.

Run’Hard ist in der Trailrunning-Community und bei Outdoor-Sportlerinnen und Outdoor-Sportlern bestens bekannt, probier es unbedingt mal!

Kurz gesagt, ein Bier nach dem Sport ist möglich, aber nur in Maßen, am besten alkoholfrei und erst nachdem du etwas gegessen hast. Das genaue Gegenteil vom Beer Mile, bei dem man während 4 Runden auf der Laufbahn ordentlich Bier trinkt, insgesamt 4 x 0,33 l, und zwar mit mehr als 5 Prozent Alkohol 😆 Es heißt übrigens, dass einer der Gründer deiner Lieblings-App einmal den französischen Rekord im Beer Mile hielt…

Bildnachweis: Run’Hard – RunMotion Coach Marathon de Chambéry