
Wir treffen Romain Adam wieder, Mitgründer von RunMotion Coach, der sich 2024 einer Challenge mit drei Marathons stellt. Los ging es am 17. März beim Rom-Marathon, danach folgen im August der Marathon pour Tous der Olympischen Spiele Paris 2024 und im Dezember der Valencia-Marathon. Schauen wir uns an, wie es für Romain in Rom gelaufen ist 😉
Inhaltsverzeichnis
Wie lief dein Rom-Marathon?
Schon am Start des Rom-Marathons 2024 war vielen klar, dass es heiß werden würde: strahlender Sonnenschein, kein Wölkchen und eine Strecke fast ohne Schatten, das hat vielen ordentlich Körner gekostet. Zum Glück konnte ich dank der vielen Verpflegungsstellen mit Wasser und Schwämmen den Schaden begrenzen.
Am Ende fehlte mir genau eine Minute zu meiner persönlichen Bestzeit, ich lief 2:35:40 und wurde 34. in der Gesamtwertung, bei fast 20.000 Läuferinnen und Läufern, nach einer Halbmarathon-Zwischenzeit von 1:17 h.
Der Rennbeginn war schwierig, ab Kilometer 8 zog eine Sehne und in einem Fuß hatte ich Kribbeln. Zum Glück ließ das Kribbeln bei Kilometer 16 nach, als wir am Petersplatz im Vatikan vorbeikamen! Ab der zweiten Rennhälfte hat es dann richtig Spaß gemacht, die Strecke ist wunderschön und die Beine fühlten sich mit jedem Kilometer besser an.
Der Rom-Marathon ist wirklich ein fantastisches Rennen, einer der schönsten Marathons, die ich je gelaufen bin! Klar, das Kopfsteinpflaster macht die Sache spürbar anspruchsvoller, aber vom Höhenprofil her kam er mir zum Beispiel leichter vor als Paris.

Wie hast du deine Marathonvorbereitung für Rom gestaltet?
Ich habe eine etwa 12-wöchige Marathonvorbereitung gemacht, mit Langlauf von Dezember bis Mitte Januar, danach war der Schnee nicht mehr gut genug, und anschließend bestand das Training zu 100 Prozent aus Laufen.
Im Laufe der Vorbereitung wurde meine Form immer besser, vor allem dank sehr starker marathonspezifischer Einheiten.
Was motiviert dich am Laufen?
Ich habe viele gute Gründe zu laufen. Aber der Marathon ist einfach etwas ganz Besonderes! An der Startlinie liebe ich dieses Gefühl aus Vorfreude, Gänsehaut am ganzen Körper, dem Wunsch, ein starkes Rennen abzuliefern, und zugleich dem Respekt vor dem, was an Härte noch kommt. So viele widersprüchliche Emotionen auf einmal! Ich fühle mich nie lebendiger als am Start eines Marathons!

Wie ist deine Geschichte mit der RunMotion Coach App?
Als Mitgründer von RunMotion Coach macht es mich stolz zu sehen, dass die App viele Läuferinnen und Läufer für den Rom-Marathon begleitet hat, und ich liebe die gemeinsamen Momente vor und nach dem Rennen mit den Nutzerinnen und Nutzern der App.
Was gefällt dir an der RunMotion Coach App am besten?
Die App gibt mir genau die Flexibilität, die ich bei einem Wochenplan brauche, der sich ständig ändert. Und das Modul für Kraft- und Konditionstraining ist für den Marathon wirklich hilfreich! Ich hatte diesmal übrigens keine Schmerzen in den Hamstrings, wie es mir bei manchen Marathons früher passiert ist.
Was ist deine nächste sportliche Herausforderung?
Ich kann es kaum erwarten, im August beim Marathon pour Tous der Olympischen Spiele Paris 2024 an der Startlinie zu stehen! Und beim Valencia-Marathon will ich dann eine richtig starke Zeit angreifen, es wird mein erster wirklich flacher Marathon mit einem extrem dichten Starterfeld! Dazwischen werde ich ein paar Trails laufen, einfach für die Abwechslung.

Stark, Romain, wir wünschen dir gute Erholung, damit du mit Schwung in deine nächsten Marathonvorbereitungen starten kannst 😉