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Erfolgsgeschichte Halbmarathon & Marathon

Romain verbessert beim Deauville-Marathon seine Bestzeit auf 2:36

Romain Adam beim Deauville-Marathon

Romain Adam, Mitgründer von RunMotion Coach, hat sich vorgenommen, beim Deauville-Marathon seine Marathon-Bestzeit zu knacken. Er begann seine Marathonvorbereitung recht spät, 10 Wochen vor dem Rennen, nachdem er Ende August den UTMB gelaufen war.

Inhalt
  1. Wie lief dein Deauville-Marathon?
  2. Wie bist du die Vorbereitung auf den Deauville-Marathon angegangen?
  3. Was motiviert dich zum Laufen?
  4. Wie hast du die App RunMotion Coach kennengelernt?
  5. Was hat dich dazu gebracht, RunMotion Coach herunterzuladen?
  6. Was gefällt dir an der App RunMotion Coach am meisten?
  7. Was ist deine nächste sportliche Herausforderung?

Wie lief dein Deauville-Marathon?

Ich hatte mehrere gute Gründe, beim Marathon International in Deauville zu starten:
– RunMotion Coach ist offizieller Coach des Deauville-Marathons
– Die französischen Marathonmeisterschaften fanden dieses Jahr dort statt
– Und die Strecke wirkte sehr schön.

Mein Ziel war, meine Marathon-Bestzeit (2:38 Std. in Lausanne) zu verbessern. Ich wollte auf 2:35-2:36 Std. loslaufen.

Das Wetter war unsicher, für die Zeit vor dem Start um 9:45 Uhr waren Schauer angesagt. Ich achte also darauf, mich beim Aufwärmen gut einzupacken, und als ich an der Startlinie ankomme, kommt die Sonne raus!

Der Deauville-Marathon ist gestartet! Es geht relativ schnell los. Ich achte darauf, mein Tempo von 3:35-3:40/km zu halten und schon an der ersten Verpflegung bei km 5 zwei, drei Schlucke Wasser zu nehmen. Auf der ersten Runde fühle ich mich gut und versuche, möglichst viel Kraft zu sparen. Erste Hälfte in 1:17:40, perfekt!

Dann, 50 Meter nach der Halbmarathonmarke, prasseln Sturzbäche auf uns nieder, jeder Läufer ist bis auf die Knochen durchnässt! Eine ordentliche Dusche aus der Normandie! Das dauert 10 Minuten. In diesem Moment konzentriere ich mich auf meinen Laufschritt und versuche, keine negativen Gedanken aufkommen zu lassen. Dann kommt die Sonne zurück.

Ich bin mit meinen Zwischenzeiten sehr zufrieden, jeden 5-km-Abschnitt laufe ich zwischen 18:00 und 18:30 Minuten. Doch bei km 30 werden meine Oberschenkelrückseiten hart. Ich weiß, dass ich jetzt haushalten muss. Bis km 32 kann ich in einer Fünfergruppe bleiben, dann muss ich um 10 Sekunden pro km verlangsamen, um die Muskulatur zu schonen. Dabei sind Herz-Kreislauf und Verpflegung top!

Bei km 40 sehe ich das Meer und die letzte, 1,5 km lange Gerade am Strand von Deauville. Ich schaue auf die Uhr und sage mir, dass ich mit einem Tempowechsel eine hohe 2:35 oder eine niedrige 2:36 laufen kann. Ich genieße diese lange Gerade und mache die Schritte länger.

Die berühmte Holzpromenade von Deauville ist da, das Ziel ganz nah! Ich überquere die Linie in 2:36:21 Std., 2 Minuten schneller als meine bisherige Bestzeit! Ich werde 45. der französischen Marathonmeisterschaften.

Wie bist du die Vorbereitung auf den Deauville-Marathon angegangen?

Diesen Sommer hatte ich mich auf einen Ultratrail vorbereitet. Dank des Umfangs im Sommer fühlte ich mich ausdauertechnisch gut. Doch eine Knieverletzung Ende August hat meinen Wiedereinstieg erschwert. Ich habe mit einem Physiotherapeuten gearbeitet, um das schmerzende Knie zu behandeln und gezieltes Krafttraining zu machen.

Als ich Mitte September wieder einstieg, merkte ich, dass ich Einheiten im VO2max- und Halbmarathontempo brauchte, um auf flachen Strecken wieder schneller zu werden. Das passte gut: Genau diese Einheiten standen in meinem Marathon-Trainingsplan von RunMotion Coach, der neben dem Marathontempo auch Zwischentempi trainiert.

Mein Terminkalender hat nicht alle Einheiten zugelassen, aber einen guten Teil des Plans habe ich absolviert. Die letzten zwei Wochen waren lockerer, so kam ich so frisch wie möglich und mit großer Lust an die Startlinie des Deauville-Marathons!

Was motiviert dich zum Laufen?

Früher, als ich auf der Bahn lief (800-1500 m), liebte ich es, die Zeiten sinken zu sehen und Bestzeiten zu knacken. So sah ich meine Fortschritte ganz konkret.

Heute laufe ich vor allem aus Spaß und um Energie zu tanken. Laufen gehört zu meinem Gleichgewicht. Und ich setze mir gern ehrgeizige Ziele.

Da ich in den Alpen wohne, bin ich im Sommer gern in den Bergen unterwegs, also vor allem auf Trails und Ultratrails (um noch mehr Zeit auf den Pfaden zu verbringen!). Und Marathonziele setze ich mir gern im Frühjahr und im Herbst.

Wie hast du die App RunMotion Coach kennengelernt?

Ich bin einer der Gründer der App, also kenne ich RunMotion Coach gut. Schon bevor sie Gestalt annahm, wollte ich dem Laufen all das zurückgeben, was es mir gegeben hat, indem ich andere Läufer anleite, Fortschritte zu machen und Spaß zu haben.

Was hat dich dazu gebracht, RunMotion Coach herunterzuladen?

Natürlich gehörte ich am 4. Oktober 2018 zu den Ersten, die die App heruntergeladen haben 😉. Ich bin Fan der neuen Version (Bravo an unsere Teams!), die noch mehr Flexibilität ins Training bringt.

Was gefällt dir an der App RunMotion Coach am meisten?

Ich liebe es, angepasste Trainings zu bekommen und mir nicht zu viele Gedanken über mein Training machen zu müssen. Ich lasse mich leiten, weil ich der App voll vertraue. Und ich schaue mir gern die Statistiken in „Meine Bilanz“ an, die etwas anders dargestellt sind als bei Strava.

Was ist deine nächste sportliche Herausforderung?

Nach Deauville folgt Ende März ein weiterer Marathon. Ich schwanke noch zwischen dem Rom-Marathon und dem Barcelona-Marathon. Ideal wäre eine Zeit unter 2:35 Std. Danach mache ich eine kurze Pause und starte ab April eine Ultratrail-Vorbereitung, wahrscheinlich für den UTMB Ende August!

Bravo Romain, gute Erholung und viel Erfolg bei der nächsten Marathonvorbereitung!

Finisher-Medaille des Deauville-Marathons 2022
Matteo Selleri
Matteo Selleri

Laufen ist für Matteo eine lange Liebesgeschichte. Er kam 2015 eher „zufällig“ zu diesem Sport und verliebte sich schnell darin. Bei RunMotion Coach ist er für die Kommunikation zuständig.

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